Trockene Augen

    Wie entstehen trockene Augen?

    Trockene Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Augenbereich und werden oft auch als Sicca-Syndrom (lat.: sicca = trocken), Dry-Eye-Syndrom oder Office Eye Syndrom bezeichnet.

    Das Syndrom des trockenen Auges ist eine Störung des Tränenfilms, die zu Veränderungen der Augenoberfläche und zur Entwicklung klinischer Symptome führt. Die Augenoberfläche wird nicht mehr genügend befeuchtet und es bilden sich trockene Stellen auf der sensiblen Hornhaut.

    Die Ursachen können dabei einerseits darin liegen, dass zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird, aber auch daran, dass die qualitative Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit unzureichend ist.

    Folgende Faktoren können den Tränenschutzfilm beeinträchtigen:

    • Klimatische Verhältnisse (geringe Luftfeuchtigkeit, z.B. im Winter oder durch die Heizung)
    • Klimaanlagen (im Büro, Auto, Flugzeug, Zug)
    • Computerarbeit (weniger häufiges Blinzeln, die Tränenflüssigkeit verdunstet schneller)
    • Ozon (im Freien oder in Räumen durch elektronische Geräte wie Laserprinter)
    • Umweltbelastungen (Rauch, Abgase)
    • Hormonveränderungen (Wechseljahre, Schwangerschaft)
    • Krankheiten (z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Rheuma, Diabetes, Sjögren-Syndrom)
    • Medikamente (z.B. Antibabypille, Betablocker, Psychopharmaka)
    • Kontaktlinsen (die Oberfläche der Kontaktlinse trocknet aus, die Linse saugt das Wasser aus der Tränenflüssigkeit nach)
    • Nach Laser-Operationen am Auge
    • Lidrandentzündungen (oft gleichzeitig mit anderen Hauterkrankungen)
    • Allergien (z.B. auf Pollen)

    Symptome trockener Augen

    Typisch für trockene Augen sind eines oder mehrere der folgenden Symptome:

    • Trockenheitsgefühl
    • Fremdkörpergefühl („Sandkorn“ im Auge)
    • Rötung, Schmerzen
    • „müde“ Augen
    • Brennen oder Jucken
    • Lichtempfindlichkeit
    • Verschwommenes Sehen
    • Geschwollene Lider
    • Vermehrter Tränenfluss (auch tränende Augen können ein Anzeichen für trockene Augen sein).
    Frau mit blauen Augen und dunklen Haaren

    Trockene Augen vermeiden

    Zusätzlich zur Anwendung eines Tränenersatzmittels (Konservierungsmittel sollten unbedingt vermieden werden) empfehlen wir, die folgenden Tipps zu befolgen. Sie entlasten die Augen und können helfen, Beschwerden zu lindern:

    • Häufiges und bewusstes Blinzeln beim Lesen und bei der Arbeit am Computer.
    • Filter von Autoklimaanlagen häufig wechseln.
    • Unterbrechen Sie lange Autofahrten immer mit ausreichend langen Pausen.
    • Ausreichend viel trinken (ca. 2 Liter am Tag).
    • Reinigen Sie Kontaktlinsen immer gründlich und halten Sie sie feucht.
    • Vermeiden Sie Zugluft und Klimaanlagen.
    • Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille vor Wind und Sonne.
    • Sonne, Sand, Meerwasser oder Chlor verursachen im Sommer häufig gereizte Augen – denken Sie bei Ihrer Reiseapotheke auch an (befeuchtende) Augentropfen.

    Viele Produkte, die zur Anwendung im Auge bestimmt sind enthalten Konservierungsmittel. Diese Stoffe haben die Aufgabe, eine Kontamination der steril hergestellten Präparate mit Krankheitserregern zu verhindern. Der große Nachteil - viele Konservierungsmittel haben auch zahlreiche schädliche Eigenschaften, indem sie Allergien auslösen, den Tränenfilm destabilisieren sowie die Netz- und Hornhaut schädigen können.

    Das Konservierungsmittel, welches aufgrund seiner schädlichen Eigenschaften besonders in der Kritik steht ist das häufig verwendete Benzalkoniumchlorid. Dessen Nebenwirkungen auf den Tränenfilm und die Augenoberfläche können vor allem bei einer längerfristigen Anwendung zu einem Problem werden, weshalb Augenärzte gerade bei der meist länger dauernden Therapie von trockenen, gereizten Augen dringend von deren Anwendung abraten. Auch Träger von Kontaktlinsen sollten mit Benzalkoniumchlorid konservierte Produkte möglichst meiden.

    Eine Alternative sind konservierungsmittelfreie Augentropfen. Eine Möglichkeit sind Produkte in Einzeldosen. Dabei wird die steril hergestellte Flüssigkeit direkt in die kleinen Einzeldosenbehältnisse abgefüllt und luftdicht verschlossen. Da die Tropfen nach dem Öffnen sofort ins Auge eingebracht werden, ist hier keine zusätzliche Konservierung notwendig. Eventuell vorhandene Restflüssigkeit darf aber nicht zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Einzeldosen eignen sich daher vor allem für nicht-regelmäßige Verwender oder auch für unterwegs.

    Eine weitere Möglichkeit bieten innovative Filtersysteme in Mehrdosis-Fläschchen wie z.B. das patentierte OSD-System. Dabei bietet die Kombination eines druckgesteuerten Ventils mit einem Multimembran-Luftfilter einen verlässlichen Schutz vor mikrobiologischer Verunreinigung. Dadurch bleibt die sterile Flüssigkeit nach Anbruch des Fläschchens für 12 Monate haltbar – ganz ohne Konservierungsmittel!
     

    Quellen:

    Messmer E M, Konservierungsmittel in der Ophthalmologie, Der Ophthalmologe 2012, 109:1064-1070

    Baudouin C et al., Preservatives in eyedrops: The good, the bad and the ugly, Progress in Retinal and Eye Research 29 (2010): 3121-334
     

    So behandeln Sie trockene Augen mit Bepanthen® Augentropfen

    Bepanthen® Augentropfen verfügen über eine moderne Wirkstoffkombination mit zwei natürlichen, biologischen Substanzen: Hyaluronsäure und Dexpanthenol.

    Hyaluronsäure weist eine sehr hohe Viskosität auf. Somit stabilisiert sie den Tränenfilm und bleibt lange am Auge haften.

    Dexpanthenol zeigt eine hohe Wasserbindungskapazität, wirkt daher nachhaltig feuchtigkeitsspendend, erfrischt das Auge und schützt es gleichzeitig.

    Frei von Konservierungsmitteln – geeignet für alle Arten von Kontaktlinsen.

    Bepanthen® Augentropfen helfen, den natürlichen Tränenfilm wiederherzustellen.

    Das Bepanthen Augentropfen® Mehrdosis-Fläschchen ist 12 Monate ab Anbruch haltbar und durch die Soft-Touch-Flasche leicht drückbar.

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